
Der Kasten hat die Innenmaße von 25cm (Breite) x 12cm (Höhe) x 6,5cm (Tiefe)
Anfertigung von Einzelteilen und ganzen Dioramen in 1:12


Dieses Bild ist vergrößert dargestellt und darüber hinaus noch zum Größerklicken, damit man z.B. das "Geplansche" mal sieht, auf dem Wannenrand, unterm Schwamm usw.
Maßstab 1:12 , Kantenlänge des blaugestreiften Behälters im Vordergrund ist im Diorama-Original 9 mm.
Rotjäckchen und der Rolf haben eine Truhe mit stoffeligem Inhalt auf dem Speicher der Chefin gefunden. Traudel wurde benachrichtigt und bekundete Interesse. Schließlich betreibt sie nicht nur Verkauf sondern auch Ankauf.
Die Lampe habe ich also wie eine Schippe vor dem Haus installiert; innen hätte sie zuviel Platz genommen. Deshalb auch die Erhöhung, damit sie nicht "im Betrachter-Bild" ist
Hier hat Herr Brummel mich fotografisch bei der "Sauerei-Arbeit" erwischt. Ich hatte bißchen Grafit geraspelt, ....
.... weil mir meine aufgemalten Zusatzfugen zu hell waren. Desweiteren montierte ich "Schindeln" gegen das Blenden der Lampe. Ja, ich weiß, sieht jetzt eher "nicht so trödelig" aus, vom Stil her. Aber das hat man ja oft, daß Fassaden "Geschichte schreiben". Denkt Euch einfach, es wäre vorher Jilmaz , eine Markthalle oder was Ähnliches, gewesen. ;-))
Und hier sieht man das rückwandige Versteck für den Flachstecker der Lampe. Könnte ja sein, daß er mal einen Ruheplatz braucht, beim Transport zum Beispiel.
Es gibt spezielle Leisten, das erleichtert den Rahmenbau. Schließlich soll er später eine Scheibe führen können. Abmessen, auf Gehrung sägen, Löcher bohren, Versenkungen fräsen.
Leisten aufkleben und fixieren mit Stahlstiften, deren Köpfe versenkt werden.
Paßgenauigkeit in den Ecken ist ebenfalls sehr wichtig. Eine Seite freilassen zum Scheibe-Einschieben später. Die betreffende Leiste wird mit Spezialkleber aufmontiert und dient quasi "unsichtbar" als Schiebegriff. Dafür muß auch diese exakt passen! Logisch.
Holzpaste in die Vertiefungen spachteln, trocknen lassen, beischmirgeln und Holzmaserung evtl. mit Buntstift imitieren.
Das mittlere große Regal ist nun bestückt, man könnte auch sagen vollgetrödelt. Ja, muß aber sein, so von wegen Flohmarktatmosphäre. Trotzdem habe ich "sortiert", damit auch Alles irgendwie sichtbar bleibt.
Die Schuhe sind mein erstes Schusterwerk, zumindest in Leder. Sehen vielleicht mehr wie Boote aus, aber Traudel hat halt eine hohe Reihe und Senkspreizfüße :-)). Dafür sind sie aus echtem Leder und atmungsaktiv ist auch die Naturkorksohle. Heute trägt sie außerdem ihre wertvolle antike Münze und den in der "Schmiede des Tigers" hergestellten Ohr- und Armschmuck.
Wie man es ja schon von anderen Schaukästen von mir gewöhnt ist, habe ich auch hier ein Schild gewerkelt und dieses bewußt "auf alt" getrimmt. Vorgesehen war es für die Montage an der Zwischendecke, aber dann fand ich es nach Probehängen doch besser für das große Regal, da es dadurch nicht so im "Kuck"-Weg ist. Die untere Abbildung ist stark vergrößert, damit man auch die angedeuteten Schrauben sieht, die den antiken Touch verstärken sollen, so als habe das Schild schon im vorigen Laden der "Trödel"-Traudel gehangen.